Der Nahostkonflikt

Der israelisch-palästinensische Konflikt ist stets ein brisantes Thema in den Nachrichten. Die Wurzeln dieses bitterlichen Kampfes gehen auf eine lange Geschichte zurück. Die grundlegende Hauptursache des Konflikts ist das Aufeinanderprallen des jüdischen Zionismus mit dem arabischen Nationalbewusstsein.

1948 kam es zur Gründung des Staates Israels. Der Staat sollte die zukünftige Heimat für die auf der Welt überall verteilten Juden dienen. Doch seit der Staatsgründung war Israel den arabischen Nachbarn ein Dorn im Auge; Israel fand als Staat also keine Anerkennung.

So kam es zu zahlreichen Kriegen in diesen Regionen: 1948 der Unabhängigkeitskrieg, 1956 der Suez-Krieg, 1967 der Sechs-Tage-Krieg, 1973 der Jom-Kippur Krieg und 1982 der Libanon-Feldzug.

1987 kam es zur Gründung der Hamas, die sich als Gegner Israels der Befreiung Palästinas verschrieben haben. Diser Gründung ging der palästinensische Volksaufstand gegen israelische Besatzungskräfte im Westjordanland und Gazastreifen voraus.

Israels Bevölkerung ist tief gespalten und obwohl es zu Unabhängigkeitserklärungen kam, beherrscht Palästina den Staat. Die Palestine Liberation Organization (PLO) hat es sich zum Ziel gesetzt, den jüdischen Staat zu bekämpfen. Daher erfolgt auch eine enge Zusammenarbeit mit den Hamas - Aktivisten seit 2000.

Die UNO und die USA waren stets bemüht, Friedensgespräche der Opponenten einzuleiten, was ihnen 1991 auch gelang. Die offiziell verkündete gegenseitige Anerkennung der beiden Konfliktparteien im Jahre 1993 in den Osloer Friedensverträgen brachten allen Grund der Hoffnung auf eine baldige Stabilisierung der angespannten Lage. Die Vertragsbestimmungen liefen darauf hinaus, dass die größeren Städte des Westjordanlandes von Palästinensern verwaltet werden, wobei jedoch aus Sicherheitsgründen israelische Soldaten dort stationiert wurden, um den Schutz der jüdischen Bewohner zu sichern.

Dennoch kam es im Zuge der neuen israelischen Regierung zu einer Nichteinhaltung des Vertrages. Es kam seither immer wieder zu Vertragsschließungen und Vertragsbrüchen - die einzelnen Ereignisse hier darzustellen, würde aber eine utopische Herausforderung darstellen.

Auch aktuell warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Israel. Nach einer israelischen Militäroperation im Gazastreifen im Januar 2009 herrscht ständige Unruhe und Kampfbereitschaft. Mögliche Terroranschläge in ganz Israel sind nicht ausgeschlossen. Im März 2009 wurde ein geplantes Attentat auf ein Kaufhaus in Haifa vereitelt. Die Lage wird wohl auch in nächster Zukunft instabil bleiben. Was kann kann getan werden, um endlich den Konflikt zu lösen? Um für einen dauerhaften Frieden zu sorgen, favorisiert beispielsweise Barack Obama die Zwei-Staaten-Lösung.

Da Kinder in Konflikten wie diesem immer die Betroffen sind, können Sie sich hier über eine Kinderpatenschaft informieren.