Geschichtliche Entwicklungen
Die Region um Israel, also der gesamte Naher Osten im allgemeinen, zeugt von einer außerordentlich bedeutsamen Geschichte. Eine Geschichte, die zum einen beispiellos in ihrer religiösen und kulturellen Bedeutung verweilt, zum anderen aufgrund des verheerenden Konfliktpotentials, den israelisch-palästinensischen Auseinandersetzungen.
Für die Geschichte des Nahen Ostens sind vor allem folgende Eckpfeiler zu nennen:
Im 13. Jahrhundert vor Chr. wanderten nomadische Stämme in die Region um Palästina ein. Im Jahre 1000 vor Chr. wird Jerusalem zur Hauptstadt erklärt. Jerusalem ist auch heute noch die Hauptstadt Israels, was jedoch von den internationalen Staaten nicht offiziell anerkannt wird.
Vermutlich im Jahre 600 vor Chr. wird Israel zwischen den Assyrern und Babylon aufgeteilt. 100 Jahre später fällt Israel an Persien. Die Perser hatten zuvor Babylonien erobert. Durch diese Eroberung gelangte auch Israel unter persische Kontrolle. Israel wurde im Jahre 165 v. Chr. unabhängig. Die römische und später die arabische Herrschaft sorgten für eine multikulturellen Mix im Nahen Osten.
1517 wird Israel dem Osmanischen Reich zugesprochen. Das Osmanische Reich umfasst das Reich der Dynastie der Osmanen, die von 1299 bis in die 1920er andauerte. Im Jahre 1917 besiegten die Briten die osmanischen Truppen im Jahre 1917 und besetzten Palästina und Irak. Anschließend richteten sie eine Militärverwaltung ein, die Occupied Enemy Territory Administration (OETA). Das osmanische Zivilrecht galt aber noch bis zur Konferenz von San Remo.
Im Jahre 1922 erhält Großbritannien das Mandat vom Völkerbund für Palästina. Ein weiterer geschichtlicher Meilenstein war die Gründung des Staates Israel, datiert auf den 15.Mai 1948. Das britische Mandat endete hiermit und Israel wurde als Staat von der internationalen Staatengemeinschaft anerkannt.
Kurz danach kam es zur Kriegserklärung von Ägypten, Transjordanien, Syrien, Libanon und Irak gegenüber dem neugegründeten Staat. Darauf folgte der Palästinakrieg, bei dem die jüdischen Siedler das Gebiet um circa 20% erweiterten.
1967 kam es zum Sechstagekrieg gegen Ägypten, Syrien und Jordanien mit der Besetzung von Sinai, des Westjordanlandes, Ostjerusalem, Gaza Streifen und den Golan Höhen. 1973 fand der Jom-Kippur Krieg oder auch „Oktoberkrieg“ statt. Nach dem Isralieschen Unabhängigskrieg, der Suezkrise und dem Sechstagekrieg handelte es sich um den vierten Krieg im Rahmen des Nahostkonflikts.
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